Photonen auf die Reise schicken, den Solar-Zoo erkunden oder erfahren, was Tandem-Solarzellen ausmacht: Bei der Langen Nacht der Münchner Museen am 17. Oktober im Deutschen Museum drehte sich am Stand von e-conversion alles um das Thema Sonnenenergie. Gemeinsam mit weiteren Münchner Exzellenzclustern war der Research Playground ein Ort zum Entdecken, Ausprobieren und spielerischen Lernen – und veranschaulichte den Besucherinnen und Besuchern die Forschung zu nachhaltigen Energietechnologien.

Wie funktioniert eigentlich eine Solarzelle? Und welche Materialien könnten die Photovoltaik der Zukunft prägen? Antworten auf diese Fragen gab es beim e-conversion-Stand im Deutschen Museum. (Foto: C. Zörlein/e-conversion)
Beim „Solar Pong“ erfuhren sie spielerisch, was Photonen mit Sonnenenergie zu tun haben und welche Faktoren Solarzellen positiv oder negativ beeinflussen können. Mit Legosteinen ließ sich der Aufbau von Tandem-Solarzellen nachbilden, und ein Modell zeigte die chemische Struktur innovativer Energiematerialien – sogenannter Perowskite. Ausgestattet mit einer leistungsstarken Lichtquelle konnten Besucherinnen und Besucher verschiedene „Tiere“ im Solar-Zoo zum Leben erwecken und so Licht in elektrische und Bewegungsenergie umwandeln.
Ein besonderes Highlight war der allgemeinverständliche Vortrag des Nachwuchswissenschaftlers Thomas Baier, der als Doktorand an der TUM in der Arbeitsgruppe von Prof. Peter Müller-Buschbaum an neuen Materialien für Solarzellen forscht. Unter dem Titel „Winzige Kristalle, großer Einfluss“ erklärte er, wie Perowskit-Nanokristalle die Solarenergie der Zukunft prägen könnten. „Es war eine tolle Gelegenheit, meine Forschung im Rahmen der Langen Nacht der Münchner Museen vorzustellen und meine Begeisterung für Nanomaterialien zu zeigen“, erklärt Thomas Baier. „Komplexe wissenschaftliche Konzepte zu erklären, ohne sich in technischen Details zu verlieren, ist nicht immer einfach, aber eine sehr lohnende Erfahrung. Für mich ist Wissenschaftskommunikation zu einem wichtigen Teil der Forschung geworden: Wissenschaft verständlich machen, Neugier fördern und Forschung mit der Gesellschaft teilen wecken Interesse an der Wissenschaft hinter zukünftigen Energietechnologien.“
Wir bedanken uns bei allen, die hinter den Kulissen mitgewirkt und dieses Event mit Leben gefüllt haben – und bei den Besucherinnen und Besuchern für das große Interesse, die spannenden Fragen und die vielen anregenden Gespräche.
















